07. Dezember 2006

Es geht um alles! 500 neue Abos für die Jungle World.


Deutschland, du Ammenmärchen

07. Dezember 2006

Die Fußball-WM und ihre Folgen: eine Nachbetrachtung
Ihr „Sommermärchen“ können die Deutschen zurzeit im Kino sehen und sich dabei noch einmal selbst inszenieren; mehr als vier Monate nach der Fußball-Weltmeisterschaft ist Sönke Wortmanns Streifen der Versuch, den „gefühlten Weltmeistern“ noch einmal eine schwarz-rot-geile Injektion zu verpassen, bevor der „Teamgeist 82 Millionen“, für den sich die Nationalspieler nach dem Turnier auf ihren T-Shirts überschwänglich beim Fußvolk bedankt hatten, endgültig vorbei ist. So viel Deutschland wie während der vier WM-Wochen war schon lange nicht mehr – kaum ein Balkon, kaum ein Auto, kaum eine Kneipe ohne die deutschen Farben; kaum ein Bundesbürger, der sich nicht ins Volltrottelkostüm warf und die pathosgeladenen Schnulzen von Xavier Naidoo und den Sportfreunden Stiller intonierte, um dem nationalen Auftrag gerecht zu werden.
Dabei ging es mitnichten bloß darum, die vergleichsweise erfolgreichen und phasenweise ansehnlichen Darbietungen einer prinzipiell eher limitierten Fußballmannschaft zu würdigen. Und auch die allfällige Ansicht, die WM sei vor allem eine Riesenparty um ihrer selbst willen gewesen, gehört ins Reich der Fabel. Der „größte Aufmarsch deutscher Fahnen und Symbole seit den Parteitagen in Nürnberg“ (Rainer Trampert) war vielmehr ein demonstrativer Akt, der volksgemeinschaftliche Züge trug. Doch Auschwitz, das war gestern: Mit wachsender Penetranz versäumte es kein Kommentator zu betonen, wie unbefangen und unbeschwert doch die deutschen Menschen feierten. Abweichung vom Konsens, vom stumpfen, an den Sieg gekoppelten Frohsinn, wurde als Sabotage oder Intrige empfunden und entsprechend verbal oder sogar physisch geahndet. Dabei waren die Heerscharen in den Stadien, Fanmeilen und Gaststätten durchaus keine Nazis: Faschos hätten nur die Unverkrampftheit im Umgang mit dem Deutschtum gestört und für eine schlechte Auslandspresse gesorgt. Außerdem wurden sie schlicht nicht mehr gebraucht. „Sieg!“ skandieren gute Demokraten auf den Sitzplätzen schließlich nicht weniger laut. Und die Medien hatten den deutschen Nationalismus über Nacht vom Image der Gartenzwerge und Glatzen gelöst, um ihn als jung, sexy und urban zu präsentieren.
Inzwischen gibt es jedoch helle Aufregung: Hools mit Reichskriegsflaggen randalieren unter „Wir sind wieder einmarschiert!“-Rufen in der Slowakei, und in den Stadien gibt es Affenlaute und „Asylanten“-Rufe. Aus den Amateurklassen werden derweil Wochenende für Wochenende rassistische und antisemitische Vorfälle gemeldet. Doch was unisono als Widerspruch zum „fröhlichen Patriotismus“ gewertet wird – der aller Welt zeigen wollte, dass die Deutschen Ausländer lieb haben, wenn sie zahlende Gäste sind –, ist lediglich die andere Seite derselben Medaille, eine Konkurrenzveranstaltung um die Frage, wer und was deutsch(er) ist.

Vorttrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt [Bonn]

Ort: Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, Köln

eine Veranstaltung des antifaschistischen Cafe´s Köln


antifaschistische Gedenkdemonstration

27. Oktober 2006


In der Nacht zum 10. November 1938 brannten in ganz Deutschland und Österreich Synagogen und jüdische Einrichtungen. Die Pogromnacht, von den Nazis auch beschönigend als „Reichskristallnacht“ bezeichnet, war der Beginn mehrtägiger Pogrome. SA-Männer und Normalbürger stürmten gemeinsam jüdische Wohnungen und Geschäfte, setzten jüdische Bethäuser und Gemeinden in Brand. Alle sechs Kölner Synagogen wurden in dieser Nacht geschändet und 500 Juden von der Gestapo nach Dachau verschleppt Im gesamten „Deutschen Reich“ wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Tod getrieben. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, wo nochmals Hunderte ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben. Fast alle Synagogen und viele jüdische Friedhöfe in Deutschland und Österreich wurden zerstört. Die Pogrome markieren sichtbar den Übergang von der Diskriminierung und Ausgrenzung zur systematischen Verfolgung und industriellen Vernichtung von vielen Millionen Menschen, darunter mehr als sechs Millionen jüdischen Glaubens.

Um das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus wach zu halten rufen wir am 9.November zu einer Demonstration nach Köln auf. Außerdem wenden wir uns entschlossen gegen jeden Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und jegliche Form der Relativierung oder Umkehrung deutscher Schuld an der Shoah.


17. Oktober 2006


Antifa hoch 3!

10. Oktober 2006

..Lasst sie laufen…! ….wir sind schon da!
Bereits zum dritten Mal innerhalb eines Jahres wollen NPD und „freie Nationalisten“ am 28.10.2006 durch Göttingen marschieren. Bereits am 29.10.2005 und am 13.5.2006 sind die Neonazis damit grandios auf die Schnauze geflogen. Wir nehmen die Herausforderung auch diesmal gerne an und halten dagegen: Antifaschistischer Widerstand hoch 3!

Sorgen wir für einen „goldenen Oktober 2006″ in Göttingen!

mehr Infos gibts hier: RedicalM InfoBlog ALI

Aber, Antifa ist mehr als nur „gegen Nazis“:
Da die Göttinger Linksradikalen nicht den Fehler machen sich nur an dem bevorstehenden Naziaufmarsch abzuarbeiten wird im es im Oktober von Teilen des linksradikalen Bündnis unter dem Motto counter culture – mehr als nur gegen Nazis! eine Aktionsreihe geben um kulturell-inhaltlich antikapitalistische und antinationale Kritik wahrnehmbar zu machen.


Achtung! Die Termine sind noch nicht Vollständig da bei manchen Veranstaltungen der Ort bzw. die Zeit noch nicht feststehen. Außerdem werden noch weiter Termine hinzukommen


counter culture 13.10. | 21h | JuZi |
Konzert mit Young Widows (USA) und Akimbo (USA) by Konzertgruppe1

counter culture 14.10. | 21h | T-Keller |
Konzert mit Microphone Mafia

counter culture 17.10. | ZHG |
Veranstaltung über Burschenschaften by [Gegenstrom]

18.10. | 19.30h | Apex | „Was tun gegen Rechts?!“. by [A.L.I.] und [[R]AID]

counter culture 21.10. | 13h | Gänseliesel |
Demonstartion gegen Polizeiterror und Repression

counter culture 25.10. | 20 h | T-Keller |
Kabarett „Unverkrampft und unbefangen“ mit Thomas Ebermann & Rainer Trampert (beide Konkret) by Redical [m] unterstützt von [FSR-Sowi] und [BG Bio]

counter culture 27.10. |
Warm Up Demo gegen Nationalstaat und Kapitalismus by Redical

27.-28.10 | Junges Theater |
Fire and Flames- / Antifa-Festival Vol. II


28.10. | Vielfälltige Aktionen gegen den Naziaufmarsch


Sieben Punkte für den Weltfrieden

26. September 2006

Offener Brief der autonomen antifa [f] an die sogenannte Friedens- und Antikriegsbewegung

Liebe so genannte Friedensbewegte,

in den letzten Wochen fanden anlässlich der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten zahlreiche “Friedens-, bzw. Antikriegsdemonstrationen” und -Kundgebungen statt, an denen auch linke Gruppen, Einzelpersonen und Parteien beteiligt waren. In vielen Orten nahmen daran ebenfalls offen nationalistische, antisemitische, homophobe und religiös-fundamentalistische Gruppen wie die islamistische Hisbollah und die Hamas teil. Wir denken, dass dies kein Zufall war und dass dies nicht dem Umstand geschuldet ist, dass hier rechte politische Gruppierung eine fortschrittliche Bewegungen “dominieren”, sondern vielmehr, dass Art und Weise der Proteste diese reaktionären Kräfte geradezu angezogen hat, ja anziehen musste. Eine “Antikriegsbewegung”, soviel vorweg, wie wir sie in den letzten Wochen auf den Straßen von Frankfurt, Köln, Berlin, Duisburg und vielen anderen deutschen Städten beobachten mussten, spricht jeder fortschrittlichen und linken Perspektive Hohn.

In der leisen Hoffnung, dass die so genannte (linke) Antikriegsbewegung endlich die notwendigen Konsequenzen zieht, wollen wir im folgenden noch mal sieben Punkte darlegen, die uns besonders wichtig erscheinen, allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.
weiterlesen………


Only a Soundsystem is a good System

17. September 2006

Love Music Hate Fascism
Antifa-Café (Soli)Party

Samstag 23.September 2006 – Beginn 22h

An den Plattentellern stehen:
- Lucha Amada
- DJ StereoMorphose [DownBeat, BreakBeat , Drum and Bass]

Außerdem gibts: Super 8 Beams by Metloop, vegane Vokü, Counter Information, uvm…

Los geht’s um 22 Uhr, Eintritt: 3 Euro

Ort: Kolbhalle, Helmholtzstr. 8-32, Köln / Ehrenfeld


Die Linke und der „Nahostkonflikt“

03. September 2006

Reflexionen über Antisemitismus, Rassismus und Solidarität mit religiösem Fundamentalismus.

Kritische Impulse
Sonntagsseminar am 17.09. 2006 ab 13 Uhr, Open End.

Zwischen den Fronten all jener, die in klaren Freund-Feind-Schemata denken und eine bedingungslose, blinde, unkritische Solidarität ausüben, gibt es einen großen Pool von Menschen, die schwarz-weiss Malerei ablehnen. Es gibt nicht nur die, die mit einem geschlossenen Weltbild und vorgeformten Antworten über den Nahen Osten, die Welt und
sich selbst nachdenken, sondern viele Linke, die ratlos, kritisch, skeptisch sind und sich nicht von einer einfachen Wahrheit bekehren lassen wollen. Doch ihre Position ist oft unsichtbar, weil nur wahrgenommen wird, wer am lautesten schreit, und das sind meist die
DogmatikerInnen aller Couleur. Unsere Veranstaltung besteht aus zwei Referaten und viel Zeit, in angenehmer, respektvoller Atmosphäre zu diskutieren. Sie richtet sich an Leute, die miteinander reden und einander zuhören wollen. Es geht um Meinungs- und Erfahrungsaustausch, Information und Bildung zwischen den Fronten. Es geht darum, emanzipatorische Standpunkte und Perspektiven zu suchen. Worum es nicht geht, ist Schlagabtausch und Gegeneinanderstellen von Gruppenpositionen. „Knallos“ aller Seiten müssen leider draußen bleiben. Wer kommt, um sich selbst reden zu hören, zu missionieren oder die eigene Wahrheit durchzusetzen, ist hier falsch und nicht erwünscht. Sicherlich werden wir an diesem Sonntag nicht die Lösung oder den Masterplan finden, aber wir werden Denkanstöße für unsere Haltung und zukünftige Diskussionen und Aktionen erhalten.

Zu den ReferentInnen:
Bernhard Schmid lebt in Paris, schreibt u.a. für „Jungle World“, „LabourNet“ und „HaGalil“. Im Oktober erscheint im Unrast Verlag sein neues Buch „Der Krieg und seine Kritiker“. Ein Schwerpunkt des Buches ist die Auseinandersetzung mit den Positionen der
Antideutschen und der Antiimperialisten. Bernhard hat einige Jahre in Köln – Kalk gelebt.

Simin Esfehani lebt in Köln und ist politische Exilantin aus dem Iran. Sie ist Aktivistin in der internationalen Frauenbewegung und arbeitet mit bei der Unterstützung iranischer Oppositionsgruppen wie z.B. „Talash“. Simin wird über die Auswirkungen von Kooperation zwischen Linken und religiösen Fundamentalisten berichten.

Ort: Naturfreundehaus Köln-Kalk, Kapellenstr. 9a (Bus + Bahn „Kalk Kapelle“ Linie 1,9 und Bus 159)

VeranstalterInnen: kritisch impulsive Menschen

UKB: 8 €, Ermäßigung möglich (“ am Geld soll’s nicht scheitern“). Inclusive all you can eat buffet und tea & coffee flatrate!!!

Anmeldung: Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Damit wir hinsichtlich Essen und Trinken kalkulieren können, bitten wir Euch um möglichst frühzeitige Anmeldung unter micha@naturfreundehaus-koeln.de


AFA Kampagne gegen „pro Köln“ gestartet

25. August 2006

Die rechtsextreme «Bürgerbewegung pro Köln, die seit den Kommunalwahlen 2004 mit Fraktionsstärke im Kölner Stadtrat vertreten ist, versucht seit einigen Monaten verstärkt Jugendliche in die Partei zu integrieren. Hierfür wurde ein «Jugendarbeitskreis» gegründet, der in den letzten Wochen 3000 Exemplare seiner rassistischen und nationalistischen Schülerzeitung «Objektiv» an Kölner Schulen verteilte. Als Reaktion darauf hat sich eine antifaschistische Kampagne gegründet. Hierzu ein Interview mit Lisa M., Pressesprecherin der Kampagne «Kein Bock auf Pro Köln»[erschienen in den Antifaschistischen Nachrichten Nummer Nr. 18 / 2006]

Ihr habt zeitgleich zu der rechten Verteilaktion die Schülerzeitung «Kein Bock auf Nazis» und Infobroschüren über «pro Köln» an Schulen verteilt. Was war das Ziel eurer Aktion?
Pro Köln hatte versucht, sich ein Bild der Seriosität mit bürgerlichen Anzeigenkunden zu verschaffen und ihre rassistische Hetze in dem Blättchen zwischen harmlosen Artikeln über Freizeitthemen zu verstecken. In unserem Infomaterial haben wir neben einer grundsätzlichen Erklärung, wer Pro Köln ist, zu den einzelnen rassistischen und nationalistischen Artikeln inhaltliche Gegenartikel angeboten. Uns war wichtig, dass es nicht nur bei einer Skandalisierung und Nichttolerierung der rassistischen Hetze von Pro Köln bleibt. Rassistisches und nationalistisches Gedankengut entspringt aus der «Mitte» der Gesellschaft und ist auch unter Kölner SchülerInnen vorhanden. Darum ist es unseres Erachtens wichtig, neben einer entschlossenen Ausgrenzung von Rechtsextremen auch gegen ihren inhaltlichen Schwachsinn vorzugehen.

Wie waren die Reaktionen von SchülerInnen auf eure Verteilaktionen?

Die meisten SchülerInnen fanden es gut, dass von antifaschistischer Seite auf sie zugegangen wird. Besonders dort, wo Pro Köln bereits verteilt hatte, gab es ein reges Interesse. Einige vertraten allerdings auch die Auffassung, dass die Schule ein «politisch neutraler Raum» sei und sie deswegen weder von Rechten noch von Linken Infomaterial annehmen würden.
In den Diskussionen mit diesen SchülerInnen zeigt sich leider auch sehr häufig, dass genau diese so «neutralen» Menschen dazu tendieren, rassistische und nationalistische Auffassungen zu teilen. Positiv überrascht hat uns allerdings, dass es bei vielen Jugendlichen Interesse an linker Politik gibt.

Wie will die Kampagne «Kein Bock auf Pro Köln» weitermachen, was sind eure Ziele für die Zukunft?
Für uns ist das Abschneiden von «pro Köln» bei der nächsten Kommunalwahl im Jahr 2009 entscheidend, deshalb ist unsere Aktion auch langfristig angelegt.
Man wird gegen «Pro Köln» aber nur dann effektiv vorgehen können, wenn neben konkreten Aktionen auch eine kontinuierliche inhaltliche Aufklärungsarbeit geleistet wird. Deshalb haben wir gerade mit der Arbeit an einer Infobroschüre über den rechten Rand in Köln begonnen und werden auch unsere Internetseite zu einem umfassenden Informationsportal ausbauen. Außerdem bereiten wir gerade einige Infoveranstaltungen für Schulen und Jugendzentren vor.

Wie kann man euch unterstützen?

Zum einen, indem man auf unsere Kampagne in den verschiedensten Zusammenhängen aufmerksam macht und im Internet unsere Homepage fleißig verlinkt. Zum anderen, freuen wir uns natürlich über Einladungen von Organisationen und Gruppen, die gerne etwas über «Pro Köln» und unsere Arbeit erfahren würden. Außerdem wird es in Zukunft sicher noch viele Aktionen geben, an denen man sich auch aktiv beteiligen kann.

Wenn ihr Kontakt mit uns aufnehmen wollt, mailt einfach an keinbockaufprokoeln[at]gmx.net

Homepage der Kampagne

Rassistische Schülerzeitung an Kölner Schulen [Indymedia]

antifaschistische Kampagne gegen „pro Köln“ gestartet [Indymedia]


wie „geil“ deutsch ist zeigt uns „pro Köln“ [Indymedia]


„Friedensdemo“ und Gegenkundgebung in Köln

12. August 2006

Am Samstag, 12. August 2006, fand im Kölner Stadtteil Kalk eine „Friedensdemo“ und eine pro-israelische Gegenkundgebung statt. Die vor allem von islamischen und marxistisch-leninistisch geprägten Gruppen getragene Demonstration fiel durch mehrfache Übergriffe auf GegendemonstrantInnen und Pro-Hisbollah-Transparente sowie anti-israelische Parolen auf.
Knapp 50 Menschen hatten sich aufgrund des offen antisemitischen Aufrufs der „Friedensdemo“ zu einer Israel-solidarischen Kundgebung eingefunden. An der „Friedensdemo“ beteiligten sich rund 200 TeilnehmerInnen, darunter auch andere antiimperialistische Gruppen wie Initiativ e.V., SAV und die MLPD. Mitglieder des Initiativ e.V., welche bereits im September letzten Jahres Israel-solidarische Menschen angegriffen hatten, und andere DemoteilnehmerInnen trugen nicht nur Fahnen von Hisbollah und Hamas, sondern griffen auch gleich zu Beginn vier AntifaschistInnen der Gegenkundgebung an. Zwei weitere Antifaschisten, die versuchten Fotos von der Demonstration zu machen, wurden körperlich angegriffen und erhielten Platzverweise von der Polizei. Als die Demonstration an der pro-israelischen Gegenkundgebung vorbeizog, verhinderte die Polizei weitere Übergriffe von Seiten der aufgebrachten „Friedensdemo“.

Fotos und Aufrufe